| Kennzahlen Spanien | ||
| 2003 | 2004 | |
| Bruttoinlandprodukt | 2.7% | 2.6% |
| Zinsniveau | 4.3% | 3.7% |
| Inflation | 2.6% | 3.2% |
| Arbeitslosenrate | 11.2% | 10.5% |
Wie in den vergangenen Jahren zeigte sich die spanische Wirtschaft im Jahr 2004 wieder in guter Verfassung. Die Stärke des privaten Konsums und die Dynamik des Immobiliensektors haben die Entwicklung des Bruttoinlandproduktes weiter unterstützt, welches um 2.6 Prozent stieg. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass neue Arbeitsplätze geschaffen wurden und die Arbeitslosenquote, eines der grössten Probleme Spaniens, erneut sank. Als Kehrseite der Medaille hat sich die traditionell negative Handelsbilanz noch weiter verschlechtert.
Im März fand ein Regierungswechsel statt, der die Debatte über pendente – von der lokalen Wirtschaft und von der Landespolitik dringend benötigte – Reformen erneut lancierte. Darunter befinden sich auch verschiedene, den Versicherungssektor betreffende Themen. Beispielsweise die betriebliche Vorsorge, die Pflegeversicherung oder die steuerliche Begünstigung diverser Sparinstrumente.