| Bruttoprämien direktes Geschäft: Leben in Mio. CHF | |||
| 2003 | 2004 | Veränderung | |
| Einzel | 1 167.2 | 985.2 | –15.6% |
| Kollektiv | 1 857.3 | 1 402.0 | –24.5% |
| Anteilgebunden | 95.2 | 110.6 | 16.2% |
| Total | 3 119.7 | 2 497.8 | –19.9% |
Die Prämien im Direktgeschäft Leben bildeten sich im Berichtsjahr um 19.9 Prozent zurück, nachdem sich ihr Wachstum schon im Vorjahr auf 1.6 Prozent abgeschwächt hatte. Dies war in erster Linie die Folge der Entwicklung in der Schweiz, wo auch im Jahr 2004 über 80.3 Prozent des Prämienvolumens generiert wurden. Infolge der bereits im Vorjahr verschärften Annahmepolitik im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge bildete sich das schweizerische Kollektivgeschäft im Berichtsjahr um 25.7 Prozent zurück. Das Volumen im Einzel-Lebengeschäft in der Schweiz war vor dem Hintergrund der tiefen Kapitalmarktzinsen ebenfalls um 24.3 Prozent rückläufig. Demgegenüber entwickelten sich die Lebenprämien in Spanien (+12.7 Prozent), in Italien (+42.5 Prozent) und in Deutschland (+8.2 Prozent) ausgesprochen dynamisch. Beim ANKER war die Rückbildung des Prämienvolumens um 0.9 Prozent in Originalwährung vergleichsweise gering. Gesamthaft verzeichneten die periodischen Prämien und die anteilsgebundenen Produkte einen Zuwachs. Die Rückbildung des Prämienvolumens war damit sowohl im Kollektiv- als auch im Einzel-Lebengeschäft ausschliesslich auf den Verlauf der Einmaleinlagen zurückzuführen. Dies gilt sinngemäss für alle Geschäftseinheiten ausser Italien, dessen Wachstum einzig in der Entwicklung der traditionellen Einmaleinlagen liegt.

Strassenunterhalt im Kanton Schwyz
Vor dem Hintergrund der gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig angestiegenen, dem Lebengeschäft zugewiesenen Kapitalerträge ist die Verbesserung des Lebenresultats technisch bedingt und auf die Entwicklung in der Schweiz zurückzuführen. Hier wirkten sich einerseits die im Vorjahr und teilweise per 1.1.2004 vorgenommenen Prämien-, Garantie- und Überschussanpassungen positiv aus. Andererseits verbesserte sich das Risikoergebnis, nicht zuletzt auch konjunkturbedingt, deutlich. Dies erlaubte die Senkung bzw. Anpassung der für die Berechnung des Deckungskapitals künftig erwarteten Zinssätze an die veränderten Kapitalmarktverhältnisse bei einer gleichzeitigen Anhebung der Rückstellung für Überschussbeteiligung. Auch in Spanien wurden die zur Berechnung des Deckungskapitals massgeblichen Zinssätze gesenkt.
Beim ANKER und in Spanien waren ausserdem, bereits den Regeln von IFRS folgend, im Rahmen des «Liability Adequacy Test» zusätzliche Rückstellungen notwendig. Entsprechend lagen die technischen Resultate bei den genannten ausländischen Geschäftseinheiten unter dem Vorjahr. Analoges gilt – wachstumsbedingt – auch für Italien und Deutschland. Insgesamt wurden die für das Lebengeschäft gesetzten Ziele im vergangenen Jahr übertroffen.
Die Einführung der «Legal Quote» im schweizerischen Kollektivgeschäft findet ihren Niederschlag nicht nur in einer Verminderung des Eigenkapitals, sondern auch im starken Anstieg der «Rückstellungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Überschussbeteiligung» in der Bilanz. Dabei wurden für das Jahr 2004 von den Erträgen aus diesem Geschäft 92 Prozent an die Versicherten weitergegeben.