
In Originalwährung verminderten sich die Prämieneinnahmen im Direktgeschäft um 10.8 Prozent (Vorjahr: +1.4 Prozent). Dies war vor allem auf den Verlauf der Lebensparte zurückzuführen, deren Volumen sich um 19.8 Prozent (Vorjahr: +0.7 Prozent) zurückbildete. Massgebend für diese Entwicklung war das Schweizer Geschäft, wo das Prämienaufkommen in erster Linie infolge der restriktiven Zeichnungspolitik und der tiefen Marktzinssätze um 25.2 Prozent sank. Dazu trugen sowohl das Einzel-Lebengeschäft als auch das Kollektivgeschäft bei. Der Zuwachs in der Nicht-Lebenbranche betrug 2.4 Prozent und erreichte damit das Vorjahresniveau. Die Akquisition des Transport-Portefeuilles der British & Foreign in Frankreich trug mit 0.3 Prozentpunkten zum Wachstum des Nicht-Lebengeschäfts bei. Das ausserordentlich starke Wachstum in der aktiven Rückversicherung ist auf die Umstellung der Rechnungslegung von der traditionellen Vorjahresbetrachtung auf die Laufjahresbetrachtung zurückzuführen. Entsprechend enthält der Abschluss 2004 die Prämien der Jahre 2003 und 2004. Die korrespondierenden Wachstumsraten (vor Konsolidierung) waren jedoch auch so hoch, im Jahr 2003 rund 42 Prozent und im Jahr 2004 rund 6 Prozent. Das aktive Rückversicherungsgeschäft vermochte damit dank steigender Prämiensätze von den guten Marktkonditionen zu profitieren und erbrachte in beiden Jahren respektable Ergebnisbeiträge.
In Schweizer Franken nahmen die Prämieneinnahmen im Direktgeschäft unter dem Einfluss des schwächeren Euros um 11.1 Prozent ab (Originalwährung: –10.8 Prozent). Im Lebengeschäft betrug die Rückbildung der Prämien in Bilanzwährung –19.9 Prozent; infolge seiner Schweizlastigkeit war hier der negative Währungseffekt mit 0.1 Prozentpunkten gering. Beim Nicht-Lebengeschäft betrug das Wachstum in Bilanzwährung 1.8 Prozent gegenüber 2.4 Prozent in Originalwährung.
| Bruttoprämieneinnahmen in Mio. CHF | |||||
| 2003 | 2004 | Veränderung | Veränderung in Original- währung | ||
| Direktes Geschäft | |||||
| Schweiz | Nicht-Leben | 562.9 | 575.8 | 2.3% | 2.3% |
| Leben | 2 681.2 | 2 005.1 | –25.2% | –25.2% | |
| Deutschland | Nicht-Leben | 594.5 | 607.0 | 2.1% | 3.0% |
| Leben | 138.1 | 148.1 | 7.2% | 8.2% | |
| Österreich | Nicht-Leben | 190.1 | 188.3 | –0.9% | 0.0% |
| Leben | 131.2 | 128.8 | –1.8% | –0.9% | |
| Italien | Nicht-Leben | 343.9 | 346.9 | 0.9% | 1.8% |
| Leben | 90.6 | 128.0 | 41.3% | 42.5% | |
| Spanien | Nicht-Leben | 364.8 | 361.9 | –0.8% | 0.1% |
| Leben | 78.6 | 87.8 | 11.7% | 12.7% | |
| Frankreich | Nicht-Leben | 82.4 | 96.5 | 17.1% | 18.1% |
| Indirektes Geschäft | |||||
| Nicht-Leben | 130.7 | 420.4 | 221.7% | 221.6% | |
| Leben | 3.6 | 10.2 | 183.3% | 184.0% | |
| Total | Nicht-Leben | 2 269.3 | 2 596.8 | 14.4% | 15.1% |
| Leben | 3 123.3 | 2 508.0 | –19.7% | –19.6% | |
| Total | 5 392.6 | 5 104.8 | –5.3% | –5.0% | |
Das Auslandgeschäft gewinnt an Gewicht
Infolge der starken Rückbildung des Schweizer Lebengeschäfts verschob sich der Anteil des ausländischen Direktgeschäfts an den gesamten Prämieneinnahmen von 38.3 auf 44.8 Prozent. Das starke Wachstum der deutschen, spanischen und italienischen Lebensparte erhöhte die Wirkung des geringeren Volumens in der Schweiz zusätzlich. Der Anteil der ausländischen direkten Lebenbranche an den gesamten Lebenprämien stieg von 14.1 auf 19.7 Prozent. Der Anteil des ausländischen Nicht-Lebengeschäfts blieb vor dem Hintergrund der für das Ausland negativen Währungseffekte nahezu unverändert bei 73.5 Prozent (Vorjahr: 73.7 Prozent).