Im Frühling 2004 wurde der Erweiterungsbau Nord am Hauptsitz St.Gallen bezogen. Zur Krönung des erfolgreichen Projektabschlusses durfte die Helvetia Patria im Juni 2004 das vom Kanton vergebene MINERGIE-Zertifikat entgegennehmen.
Als MINERGIE-Haus darf nur ein Gebäude bezeichnet werden, das hinsichtlich Komfort, Gesundheit, Schadstoffen und Energieverbrauch genau definierte, zeitgemässe, hohe bauliche Anforderungen an Gebäudehülle und Haustechnik erfüllt. Die Helvetia Patria setzt mit den neuen Gebäuden von Herzog & de Meuron auch in ökologischer Sicht einen Meilenstein im Verwaltungsbau.
Preisverleih für ökologische Leistungen
Die Helvetia Patria beteiligt sich auch ausserhalb der eigenen Unternehmung an Projekten, die originell und in ökologischer Hinsicht herausragend sind. Deshalb unterstützt sie die WWF-Initiative «Der Grüne Zweig», der nachhaltige Aktivitäten zu Gunsten unserer Umwelt belohnt. Ausgezeichnet wurden im Jahr 2004 zwei Projekte. Ausschlaggebend waren folgende Kriterien: Erstens, eine Leistung für eine bessere Lebenssituation, die in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Zweitens, einen Anreiz für persönliches ökologisches Handeln zu schaffen. Drittens, durch die Vorbildfunktion zum Nachahmen anzuregen.
Für das Projekt «Agent 21» haben Schülerinnen, Schüler, Schülerrat und Lehrkräfte aus Rorschach SG in verschiedenen Projekten wie «Energie», «Natur» und «Wald» sowie «Ernährung» und «Einkaufen» gelernt, dass ihre Entscheidungen und Handlungen einen direkten Zusammenhang mit dem Zustand unserer Umwelt haben.
Als zweites Projekt wurde das so genannte «Future E-Bike» ausgezeichnet, ein schnelles Elektrofahrrad, das beim Abwärtsfahren Strom in spezielle Batterien speist. Dieser Strom kann anschliessend zur Unterstützung beim Fahren bergaufwärts verwendet werden.
Förderung des öffentlichen Verkehrs
Gemäss internen Berechnungen legten die Mitarbeitenden der Helvetia Patria im Jahr 2004 auf Reisen insgesamt über 1 Mio. Kilometer (km) zurück, beziehungsweise 1185 km pro Mitarbeitenden. Dies sind 150 km mehr als im Vorjahr. Mit 628 km pro Mitarbeitenden legten die Reisenden den Hauptanteil mit der Eisenbahn zurück.Die Nutzung von Fahrrädern wird durch abschliessbare Abstellmöglichkeiten, Garderoben sowie Duschgelegenheiten gefördert. Für Geschäftsreisen innerhalb der Schweiz werden den Reisenden bei Bedarf 1.-Klasse-Tagestickets zur Verfügung gestellt.